Social Media - und Live- Kommunikator gesucht

Liebe LeserInnen,

 

heute, am 03.02.17 habe ich mich entschieden, diesen Blog aufzumachen, um Euch teilhaben zu lassen an meiner Art als Mensch, meinen inneren und anderen Prozessen rund um das Projekt, an meinem mitunter bissigen Humor, vlt. auch anderen Themen die mich bewegen, ohne Euch allen jeweils einen Newsletter zu schicken; ich weiß, wie lästig das sein kann.

Und um irgendwie mit Euch ins Gespräch zu kommen, denn auf meine Fragen in der Monatsinfo 01/2017 gab es keine einzige Antwort. Für eine neue, frische Idee ist das verdammt wenig, finde ich. Daraus schließe ich, dass meine Kommunikation nicht motivierend genug ist. 

 

Das spiegelt sich auch in den Besuchen der Website: Nach einer netten Anfangsaufmerksamkeit versinkt www.zaertlichenachbarn.de nach wenigen Tagen wieder in der Bedeutungslosigkeit des globalen Datenozeans, und mein Problem ist: Hier sitz' ich nun mit Hoffnung und sozialromantischem Herzen für meine Idee, aber wie mir ein Kommunikationsprofi sagte: ich habe keinen Plan, wie ich die Idee so erfolgreich kommuniziere, dass irgendwo im deutschsprachigen Raum eine oder gar mehrere Nachbarschaften entstehen könnten. Recht hat er.

 

Keine Ahnung, wie systematisches Networking und all' das funktioniert. Ich fühle einigermaßen aufgeschlossen zu digitalen Medien, aber Facebook & Co. sind mir ein Graus, schon wegen der für mich undurchsichtigen Software - und ich habe mich schon in viele Programme eingearbeitet. Da gibt es einen inneren Widerstand in mir.

 

Vmtl bin ich nicht bereit, mit der Idee gebetsmühlenartig Klinken putzen zu gehen wie ein Verkäufer von irgendwas. In meiner Vorstellung kann ich die Idee so gut formulieren, dass sie zündet,  Menschen interessiert und anzieht - oder eben nicht. Bin nicht bereit, eine manipulative Hirnwäsche zu starten, wie Marketing/Werbung das macht. Ich möchte Menschen im Herzen erreichen und nicht über  Aufmerksamkeit erheischende Tricks.

Da bin ich wohl ein bisschen altmodisch. Das sehe ich - und überlege, ob ich das Ressort Kommunikation abgeben soll an jemanden, der mehr davon versteht als ich. Denn ich möchte ja, dass die Idee Wirklichkeit wird. Und muss anerkennen, dass sie ohne systematisches, manipulatives Marketinggetöse vlt keine Chance haben wird. Die Crux: Profis wollen irgendwann Geld sehen für ihre Bemühungen, und ich sehe niemanden, der das würde bezahlen können und wollen.

 

Immerhin zeichnet sich unter den Websitebesuchern und den Abonnenten der Monatsinfo ein sehr deutlicher Trend für den Standort Berlin ab.  Dennoch bin ich skeptisch: In Berlin hatte ich vor ein paar Jahren schon 15 Leute 1mal monatlich in meinem Wohnzimmer zu Besuch. Sie wollten über Herzöffnung reden, aber nicht darüber, was das genau ist. Sie wollten Blumen und Kräuter im Park pflücken, aber nicht über Kapital reden, und was sie in der Lage sind, einzubringen.

Ich habe die Frage gestellt, wer bereit ist, für das Projekt umzuziehen, und dann wurde es sehr still. Danach kam keiner mehr. Deshalb schrieb ich neulich an meine Joyclub-Pinnwand: "Im Kopf des Berliners ist ein Kiez weiter weg als ein Kontinent."

Deshalb braucht es sehr viel mehr Berliner als damals. Vlt 100, vlt 500? Keine Ahnung.

 

Ich suche also einen ehrenamtlichen (Semi)Kommunikationsprofi, der die Idee mag.

Kann und möchte jemand helfen? 

 

Aus gesundheitlichen Gründen reise ich wenig, und als guten Redner sehe ich mich auch nicht. So freue ich mich über sympathische RhetorikerInnen, die die Idee in ihre örtlichen Live-Communities tragen möchten.

 

Herzlich

 Tom

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